Die Benutzer speziell von hochwertigen Klapprädern sind kaum einer bestimmten Gesellschafts- oder Altersgruppe zuzuordnen. Jugendliche sind eher unterrepräsentiert, wohl vor allem wegen der teilweise hohen Preise. Die meisten Klappradfahrer haben sich schon lange mit Fahrrädern beschäftigt und besitzen nun ein kompaktes Klapprad.
Meist sind es passionierte Radfahrer, die das Fahrrad als Hobby und Transportmittel im Alltag betrachten und auch beim Pendeln mit Bus und Bahn nicht darauf verzichten wollen. Viele sind auch an anderen Spezialrädern interessiert und besitzen mehrere Fahrräder (Liegeräder, Tandems usw.), weshalb die Spezialradmesse in Germersheim auch ein großer Treffpunkt für Faltrad-interessierte ist. Radsportler sind dagegen eher selten, zwischen der Mountainbike- bzw. Rennradszene und der Faltradszene scheint es praktisch keine Überlappungen zu geben.
Preiswerte Falt- und Klappräder finden ihre Käufer dagegen oft bei Campern und Seglern, die ein kompaktes und leicht zu transportierendes Fahrrad für Kurzstrecken wollen und zugunsten eines niedrigen Preises auf Qualität und Komfort verzichten. Klappräder und andere verschiedene Räder online finden ist ziemlich einfach und spart viel Geld.
Analog zum Trend, dass besonders in Großstädten das Auto vom individuellen und durchaus hochpreisigen Fahrrad als Statussymbol abgelöst wird, scheinen auch immer mehr Radfahrer die Vorteile der Falträder zu entdecken. Nicht unerheblich für den Erfolg mag dabei sein, dass Falträder in den Zügen der Deutschen Bahn als kostenloses Handgepäck gelten. Während die Fahrradmitnahme in ICE ansonsten verboten ist, können Falträder sogar hier unter Beachtung gewisser Regeln mitgenommen werden.
Seit 2003 gibt es in Deutschland in mehreren Städten organisierte Faltrad-Touren, in Anlehnung an den britischen Origami Ride genannt. Außerdem gibt es ein jährliches Treffen auf der Spezialradmesse.